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Zwanzigseitige Artikelreihe im Ärzteblatt Rheinland-Pfalz berichtet über PAs!


Das Ärzteblatt Rheinland-Pfalz berichtet in der aktuellen Ausgabe (11/2023) auf 20 Seiten über den Themenschwerpunkt "Physician Assistants". Neben einem Interview unserer Vorstandsvorsitzenden Daria Hunfeld, informiert unter anderem Erik Bodendieck, als Mitglied des Vorstandes der Bundesärztekammer und Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, über die Entwicklung des Berufsbildes Physician Assistant.

Die Artikelreihe startet auf Seite acht mit dem Thema "Physician Assistants im deutschen Gesundheitswesen", verfasst von Michaela Kabon. Im Fokus stehen der geschichtliche Hintergrund der PAs in Deutschland in Bezug auf die vergangenen Ärztetage und die Position der Bundesärztekammer, das Delegationsmodell sowie mögliche Tätigkeiten. Anschließend folgt auf vier Seiten ein Überblick über staatliche Studienangebote für das PA-Studium in Deutschland. Eine Berichterstattung über die "Entwicklung des Berufsbildes Physician Assistant: Wo stehen wir?" von Erik Bodendieck, finden Interessierte ab Seite 14. Unter anderem wird darin von Gesprächen der Bundesärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Physician Assistants e.V. berichtet und konstatiert, dass das Positionspapier der BÄK und KBV (2017) überprüft und ggf. weiterentwickelt würde. In einem dreiseitigen Interview mit Daria Hunfeld, führt sie ihre Einschätzungen über die Weiterentwicklung und Zukunft des Berufsbildes auf. Außerdem beantwortet sie beispielsweise Fragen rund um die Notwendigkeit von PAs im deutschen Gesundheitssystem, die in Europa vergleichsweise späte Implementierung der PAs und die Zusammenarbeit zwischen ärztlichem Fachpersonal, PAs und Pflegenden. Auf Seite 18 folgt eine Berichterstattung über: "Der Bachelorstudiengang Physician Assistant an der Hochschule Kaiserslautern" von Prof. Dr. Karl-Herbert Schäfer, Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt und Linda Wittig. Es wird über die Einführung des Bachelorstudiengangs Physician Assistant zum Wintersemester 2024/2025 an der Hochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken berichtet. Damit ist die Hochschule die erste des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Positiv sticht dabei die Anerkennung des Berufsbildes PA der Landesregierung Rheinland-Pfalz heraus. Dr. Alexander Wilhelm und Univ.-Prof. Dr. Dipl.-Psych. Michael Huss berichten im darauffolgenden Artikel, dass das Landeskrankenhaus (AöR) maßgeblich an der Mitentwicklung des neuen Studiengangs beteiligt gewesen sei. Die enge Zusammenarbeit zwischen mit dem Landeskrankenhaus und der staatlichen Hochschule Kaiserslautern bewirkte, dass das Curriculum sehr praxisorientiert aufgebaut sei. Auf Seite 22 folgt ein Beitrag über "Physician Assistant in der Praxis - ein politisches Bekenntnis" von Dr. Barbara Römer. Frau Dr. Römer stellt die schwierige personelle Lage im ambulanten Sektor dar und thematisiert das Modellprojekt "HÄPPI". Der vorletzte Artikel der Reihe handelt von der Finanzierung von PAs im ambulanten Bereich. Dabei werden das derzeitige Modellprojekt der KVWL in Kooperation mit der EU|FH und der DGPA e.V. sowie das Modellprojekt "Teampraxen - lokale Gesundheitszentren in der Hand von Ärzten" der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein aufgegriffen. Von ersterem berichteten wir bereits zwei Mal im März diesen Jahres. Dr. Martin Schencking und Ariane Schencking, selber PA B.Sc., berichten von der "Finanzierung von Physician Assistants in Arztpraxen: Der Status quo". Die derzeitige Perspektive über die Abrechenbarkeit von PAs in Kombination mit den drohenden Versorgungsengpässen in der ambulanten Versorgung, sind nur ein Teil der Ausführungen im Artikel. In einem zweiten Artikel schließen Schencking und Schencking die Schwerpunktreihe ab. Dieser thematisiert neben möglicher delegierbarer Tätigkeiten von PAs im ambulanten Bereich, auch eine Möglichkeit für eine Arbeitsverteilung im Sinne einer Teampraxis. Außerdem heben sie die Wichtigkeit zur Fixierung der PAs im ambulanten Bereich als eine Möglichkeit für eine gesicherte und zukünftige ambulante Versorgung hervor.

Wir als Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants e.V., als Interessenvertretung aller PAs in Deutschland, möchten Danke sagen! Danke an das Ärzteblatt Rheinland-Pfalz, dass Sie die Notwendigkeit einer solchen Themenreihe gesehen und realisiert haben! Danke an die vielen Autorinnen und Autoren für die differenzierte, journalistische Auseinandersetzung mit dem Thema sowie die ausführliche Berichterstattung über PAs im deutschen Gesundheitssystem!

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